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Steinbruchrundwanderweg
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Königin-Luise-Tisch - 1805 |
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Im Steinbruch gab es folgende Berufe:
Bruchmeister Sprengmeister Steinmetze (Steinhauer) Steinbrecher Schmiede Abräumer (Hilfsarbeiter) und im Winter auch gelegentlich Maurer Sie alle legten tagtäglich sommers wie winters - und bei jedem Wetter den Weg zur Arbeit zu Fuß zurück und bekamen mittags das Essen von ihren Frauen und Kindern, den "Supperntrogern" gebracht. Mühlsteine wurden gleich am Steinbruch hergestellt. |
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In diesen Unterstäden fand man Schutz und Zuflucht vor dem steinernen Regen bei Sprengungen. |
... und noch einer. |
Blick auf den See des Geyersbruchs auf dem Weg zum Alberts-Bruch. |
Der Alberts-Bruch erhielt seinen Namen nach dem Sprengmeister Albert, der Schoberts-Bruch vom Bruchmeister.
So wie dieser Familienvater areiteten viele unter den gestrengen BLicken ihrer Vorgesetzten. :) Hier darf man ausprobieren, wie hart unsere Vorfahren hier ohne moderne Maschinen arbeiten mussten. Das Werkzeug soll man bitte wieder in den dazu vorgesehenen Kasten zurück räumen - wie es auf dem Plakat mit den Erläuterungen steht. |
Von hier hat man noch einmal einen schönen Blick auf die Burgruine Epprechtstein. Und so sieht das Wasser hier im See aus:
All diese Dinge wurden direkt in den Steinbrüchen hergestellt: Tür- und Fenstergewände, Torbögen für Toreinfahrten Mauersteine für Häuser, Brücken und Türme Gartensäulen und Denkmäler Brunnen- und Futtertröge für Rinder, Pferde und Schweine Wegplatten - Treppensstufen - Mühlsteine Kilometersteine - Granitblöcke - Randsteine - Steinkreuze Rolliersteine für Straßenbau Grabplatten,Grabsteine und vieles mehr
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Hier am Blauen Bruch hat man blauen Granit gefunden, dem die Limonitfärbung -
zu Deutsch: Rost- bzw. Brauneisenerz- oder Brauneisensteinfärbung -
fehlt. In Gasblasen (Miarolen oder Drusen) konnten sich während der
Abkühlungsphase die bereits entstandenen Gesteine Quarz, Feldspat und Glimmer
ungestört "entwickeln" und trugen so zu dem bereits oben erwähnten
Steinreichtum des Fichtelgebirges bei. Besonders viele auch bei Sammlern
beliebte seltene Mineralien findet man hier am Epprechtstein, dessen
Mineralienreichtum bereits im 19. Jahrhundert - zu Goethes Zeiten - bekannt
war und viele Gelehrte - wie auch Goethe und Alexander von Humboldt - zu
Forschungszwecken ins Fichtelgebirge zog. Während Goethe nur einige Male auf
der Durchreise in die böhmischen Bäder hier Sation machte, engagierte Humboldt
sich im Fichtelgebirge im Bergbau.
Karren zum Transport von den gewonnenen Steinen. |
Blick auf den Schlossbrunnen-Bruch |
Hier wurde der Granit auf den Weißenstädter Bockel verladen. |
Sieht der nicht fast wie ein Kran aus? |
Blick auf Marktleuthen |
Blick auf Großschloppen |
Das Wandern ist des Müllers Lust - nicht nur von denen - auch die FGV-Frauen haben Spaß daran :) |
Natur pur ... |
"Fichtelgebirge" oder entsprechende Orte in Suchleiste eingeben, lesen bzw. schreiben, fertig. Viel Spaß! :) |
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Mehr zu Mineralien, Steinen und Edelsteinen gibt es hier:
Heilen mit Steinen hier: |
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