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Marktleuthen: Rundwanderweg 6
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An einem schönen Novembertag - dem ersten Schnee! - ging es los: |
die Neudeser Gasse entlang Richtung Galgenberg ... |
Eisige Umarmung |
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Blick durch Föhre und Vogelbeeren auf Alwins Weiher |
Die Föhre - eine Kiefernart - zeigt auf Alwins Weiher links |
Der Weg rechts an der Föhre entlang führt hier in den Wald hinein ... |
... und wenig später an Hugos Weihern vorbei, die auf der Sonnenseite liegen, so dass der Schnee gleich wieder geschmolzen ist. |
Bäume am Egerufer |
Blick auf Neudorf jenseits der Eger |
Der Weg führt zunächst an der Neudorfer Mühle, genannt Finkenmühle, vorbei, einer ehemaligen Wassermühle. |
Blick von der Eger-Brücke zurück |
Schuppen der Finkenmühle |
Hof der Finkenmühle |
Finkenmühle im Egertal vor dem Kühberg |
Neudorf Ortseingang, rechts der Ulmenhain |
Neudorf: Blick Richtung Eger |
Stummer Wächter |
Weg zurück zur Brücke über die Eger |
Halloween-Deko in Neudorf |
Lehstenbachtal, links der Buchberg hinter Neudorf und ... |
... Lehstenbach-Steg von der Brücke über die Eger aus gesehen |
Immer noch von der Brücke: Blick ins Egertal Richtung Neumühle |
Zwischen Lindenbühl, 604 m, auch Thusberg genannt, und Kühberg, 611 m |
Erwin vor dem Lehstenbachtal, im Hintergraund der Lindenbühl/ Thusberg |
Spiegelbilder in der Eger |
Mündung des Lehstenbaches in die Eger |
~ ohne Worte ~ |
Diese Wehr dient(e) als kleines Elektrizitätswerk für Neumühle. |
Eger |
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Hirschsprung - frontal |
Hirschsprung - Teil 1 |
Hirschsprung - Teil 2 |
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Im Jahre 1610 wurde die Erlaubnis erteilt, auf Marktleuthener Gebiet an der Eger eine Neue Mühle zu bauen, die dann ein Jahr später fertig gestellt wurde. Eigentümer der Mühle waren "Bürgermeister und Rath zu" Marktleuthen. Die bis 1755 häufig wechselnden Betreiber der Mühle kamen dann auch aus dem Magistrat der jetzigen Stadt des damaligen Marktfleckens. Dementsprechend wurde sie dann im 18. Jahrhundert meist "Marktmühle", " Herrenmühle" oder auch nach ihrer Lage unterhalb des Thusberges "neue Mühle im Duß" genannt.
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1780 gehörten zur Mühle ein zweigädiges Wohnhaus, ein Stall und eine Scheune.
Für 1787 sind zwei Mahlgänge und ein Schneidgang aktenkundig, wobei letzterer
vermutlich aus dem Jahre 1703 stammte. Der oberschlächtige Antrieb erfolgte
durch einen von Egerwasser gespeisten Mühlgraben mit einem Gefälle von 2,8m.
Ober- oder unterschlächtiger Antrieb sagen aus, ob das Mühlrad am oberen oder unteren Rand vom Wasser angetrieben wird. Wenn sich das Wasser quasi von oben herab auf das Mühlrad ergießt und quasi noch mit seiner Schwerkraft das Rad dreht, dann bedeutet dies, dass das Rad mit mehr Kraft gedreht wird als ein unterschlächtiges, das quasi vom Wasserstrom mehr oder weniger mit gerissen wird. Dieser Unterschied im Wassermühlenantrieb führte dann zu dem Ausdruck " Oberwasser haben", wenn jemand einem anderen gegenüber im Vorteil ist so wie der Müller dem gegenüber im Vorteil ist, der seine Mühle nur mit " Unterwasser" antreiben kann. |
Gedenkstein zur ersten urkundlichen Erwähnung von Leuken, woraus später Marktleuthen wurde. |
Der Gedenkstein steht am Hiltlweiher, den man auch von der Straße aus sieht. |
Blick von der Egerbrücke egeraufwärts ... |
... egerabwärts |
Blick zurück auf die schneebedeckten Bäume |
Blick Richtung Straße jenseits der Eger |
Lindenbühl/Thusberg im Gegenlicht |
Wolkenberge über'm Lindenbühl |
Eckenmühle |
... wieder über die Eger |
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Z.B. dieser interessante Pilz am Baum.
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Blick auf den Großen Kornberg |
Gleich sind wir da: da ist ja schon die Kirche von Marktleuthen! |
Von hier aus sieht man beide Kirchen von Marktleuthen, vorne links die evangelische St.Nikolaus- Kirche und dahinter die katholische St.Wolfgang- Kirche von 1956 |
Gleich sind wir da: da ist ja schon die Kirche von Marktleuthen! |
An diesem Strommast zweigt ein Weg nach links zur Eger ab, wo man am Egerufer entlang wieder zurück zum Marktplatz laufen kann, während der Rundweg weiter die Straße entlang führt. |
Hier sehen wir schon wieder den Galgenberg. |
Ästhetik des Strommastes vor strahlend blauem Himmel ... |
Haus mit Baum am Eckenmühlweg |
In der Scheune neben dieser Ecke Eckenmühlweg/ Neudeser Gasse stand der gestohlene Leichenwagen, den die Roußbuttnboum in ihrem berühmten Lied Leichwogn besungen haben. |
Scheunen daneben im Eckenmühlweg |
Neudeser Gasse immer gearadeaus bis zum Markt zurück Rechts: Gasse zum Tempel Als Tempel wurden im Mittelalter kleine Befestigungsanlagen bezeichnet, die praktisch nur aus einem kleinen Wehrturm bestanden. Aufgrund der Egerfurt führten wichtige Handelsstraßen durch Marktleuthen, da man damals zur Überquerung von Flüssen auf die Furten angewiesen war. Furten sind seichte Stellen in Flüssen, die man leicht durchwaten kann. Die Lage Marktleuthens auf Granitboden (Marktleuthener Ebonit) war ideal, denn hier konnten die schweren Fuhrwerke auch nicht im Matsch versinken. Die Furt fiel leider 1963 der Flurbereinigung zum Opfer, als die Eger kanalisiert wurde. Aber zur Schnittkirchweih im August treffen sich immer noch die Jugendlichen dort im Wasser ... wenn das Wetter mitspielt ... |
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