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Marktleuthen
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Die Wählergemeinschaft Marktleuthen lud ein zur Tatortbesichtung der geplanten
und beim Bund bereits zum Genehmigungsverfahren eingereichten Trasse der neuen
Fichtelgebirgsautobahn, "vornehm" mit "Ausbau B303 neu" umschrieben. Treffpunkt
war der Aufgang zum Galgenberg.
Und sie kamen, die Marktleuthener! Dr. Stockhammer von der Wählergemeinschaft trug die Argumente gegen die Fichtelgebirgsautobahn und die Trassenführung über den Galgenberg vor. |
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Nur noch ein paar Schritte sind es zur in Zukunft ebenfalls von der Autobahn zugeteerten Föhre. |
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Noch führt der Weg nach Neudorf durch den Wald - später? Wird es dann wenigstens eine Brücke hinüber geben? |
Heute nimmt ein Traktor die Strecke durch den dann abgeholzten Wald Richtung Neudorf und Eckenmühle - demnächst werden es Hunderte tschechischer LKW's sein? |
Dem frisch angepflanztem, das noch mit Mitteln aus Steuergeldern gefördert
wurde, damit hier im
Fichtelgebirge der ursprüngliche Mischwald wieder zurück kehrt?
Aber wer hat das schon? Haben nicht alle nur
diese kleinen Streifen? Steht nicht in jedem Stück Wald da oben alle paar Meter
ein neuer Grenzstein? Wohl dem, der genug Land da oben besitzt, das er
verkaufen kann, dass es reicht, um Marktleuthen und der Autobahn den Rücken zu
kehren und sich woanders, wo es schön und ruhig ist, niederzulassen!
2. Die Entschädigungen werden von den Bauern als relativ gut angesehen,
aber 5-30 fach über den Marktpreis ist falsch. Man kann an Grundstücken
für eine Straße deutlich weniger verdienen,als für Industriegebiete etc.
Die Grundstückseigentümer erhalten in solch einem Fall ein Kaufangebot
vom Staat. Dann kann man einmal nachverhandeln (z.B. Ausgleichsflächen
anstatt Geld). Sollte es nach diesem 2ten Angebot keine Einigung geben,
wird enteignet.
Ich werde mich mal umhören wieviel pro m² beim Ausbau der A9 gezahlt wurde.
![]() Spinnennetz in Erwins Wäldchen |
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