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Betsaal von 1910
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Nach der Reformation wurde Marktleuthen um 1530 evangelisch-lutherisch, damit
auch die alte
Nikolauskirche,
deren Anfänge noch aus der Zeit der Slawenmissionierung stammen.
Erst im Zuge der Industrialisierung kamen Arbeiter aus
vielen Gegenden Europas, u.a. auch aus dem angrenzenden katholischen Böhmen und
brachten ihren Glauben mit.Nachdem es im Jahre 1720 lediglich 3 urkundlich
erwähnte Katholiken gab, stieg die Zahl zu Beginn des 19. Jahrhundert auf 18,
einen Bauer und 17 in Hammerwerken Beschäftrigte. Diese nahmen teil an
Gottesdiensten in Asch, Liebenstein, Marktredwitz oder Waldershof.
In Regensburg hatte man bereits seit 1900 ein Grundstück für einen
Gottesdienstraum im Blick, und ab 1907 schritt man dann zur Tat: zunächst ließ
sich der Regensburger Generalvikar Dr. Kagerer einen Grundstücksplan des
Bauplatzes an der Bahnhofstraße vorlegen. 1909 wurde dann der Bauplan selber
dem Regensburger Bischof vorgelegt. Dieses Gebäude sollte, "wenn sich je
die Notwendigkeit der Erbauung einer Kirche ergeben sollte, ohne
Schwierigkeiten zu einer Priesterwohnung und eventuell auch als Schulhaus"
umgestaltet werden können. (aus dem Begleitschreiben vom 27. Januar 1909)
Betsaal mit dem charakteristischen Türmchen |
Betsaal mit Blick auf den ehemaligen Chor |
Altar |
Blick vom Eingang aus in die Unterkirche von St. Wolfgang, wo sich die Einrichtung des ehemaligen Betsaals befindet |
Taufstein |
Josef mit dem Jesuskind |
Engel am Altar |
Röslau Kirche |
Weßenstadt Kirche |
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