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Im 15. Jahrhundert war das schöne Tal ein Tierpark, der in der Mitte des 16.
Jahrhunderts von Erzbischof und Kurfürst Albrecht von Brandenburg erweitert
wurde und mit einer wegen nachfolgender Kriege nie fertig gestellten Kirche
verziert werden und ein Geschenk an die Beginen werden sollte. Die Beginen
waren ein Nonnenorden ohne feste Regeln, weshalb sie in späteren Zeiten den
Kirchenmännern nicht ganz geheur waren und verboten wurden. Um 1780, also in
der Zeit, als die Landschaftsgärten in Mode waren, integrierte der
Landschaftsarchitekt Friedrich Ludwig Sckell die bis dahin eher unheimlich
wirkende Ruine in einen im neuen Park künstlich geschaffenen See. Die Ruine ist
also echt und stammt aus dem Jahre 1545, aber der See ist ein Kunstprodukt. Das
Ganze soll als Symbol für die Vergänglichkeit dienen.
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